Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Website verwendet Cookies und Services externer Diensteanbieter (z.B. Analyse Tools). Genaue Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Ihre Zustimmung gilt ggf. bis zum Widerruf. Wenn Sie ablehnen ist die Funktionalität dieser Website möglicherweise eingeschränkt.

Binge Eating

Menschen mit einer Binge Eating-Störung (BES) leiden unter regelmäßigen Essattacken und konsumieren unabhängig von ihrem Hungergefühl in kurzer Zeit große Mengen an Nahrungsmitteln. Obwohl die Essattacken oftmals nur kurz dauern, kann Binge Eating zu Adipositas (Fettleibigkeit) führen. Aus heutiger medizinisch-therapeutischer Sicht müssen für diese Essstörung folgende Verhaltensmuster erfüllt sein:

Über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten muss an wenigstens zwei Tagen pro Woche ein Anfall von Heißhunger aufgetreten sein, bei dem in kürzester Zeit ungewöhnlich große Mengen an Nahrungsmitteln aufgenommen wurden. Der Betroffene verliert die Kontrolle über die Nahrungsaufnahme.

Außerdem müssen mindestens drei der folgenden sechs Diagnosekriterien zutreffen:

  • essen, ohne hungrig zu sein
  • besonders schnelles Essen
  • essen, bis ein unangenehmes Gefühl einsetzt
  • allein essen, um Gefühle von Schuld und Scham zu verdrängen
  • die Essanfälle werden als belastend empfunden
  • nach dem Essanfall treten Gefühle von Ekel, Scham oder Depressionen auf