SEHNSUCHT UND HUNGER - / SEHNSUCHT UND LEBEN - Ausbildung - Erfahrungsberichte


Hier eine Auswahl von Erfahrungsberichten der ausgebildeten SEHNSUCHT UND HUNGER -  / SEHNSUCHT UND LEBEN - TherapeutInnen bzw. fortgeschrittenen Auszubildenden.

Hier erfahren Sie mehr über die Inhalte der Ausbildung.


„Wie die Ausbildung für mich war
…kurz gesagt: eine Heldenreise….
Wenn ich auf die Maren zurückschaue, die ich am Anfang war und zu der ich inzwischen geworden bin, dann liegen Welten dazwischen.
Ich war in einer großen Härte und Strenge gegen mich, getrieben von Leistungsdiktatoren, schnell in Not, wenn ich die Dinge, über die Maria sprach, nicht sofort verstanden habe, fühlte mich oft einsam in mir, stumpf, leer und taub. Habe mich ständig im Außen verloren und hatte wenig Zugang  zu meiner Innenwelt.
Inzwischen bin ich von meiner Bulimie geheilt, fühle eine große Weite in mir, habe viel Mitgefühl für mich und liebe vor allem, was ich mache. Therapeutin zu sein, Menschen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen – all das war immer schon mein Traum. Und ihn auf diese Weise leben zu dürfen, indem ich meinen Weg gehe und dabei gleichzeitig andere Menschen auf ihrem Weg begleiten und unterstützen darf, das erfüllt mich sehr.
In den letzten 5 Jahren sind tiefe Freundschaften zu einigen Frauen aus der Ausbildungsgruppe entstanden, für die ich unendlich dankbar bin.
Und aus tiefstem Herzen bin ich Maria dankbar, dass sie mir mit ihrer Haltung, ihrer Liebe, ihrem Menschsein, ihrer Herzenswärme, ihrer Weisheit und ihrer Unermüdlichkeit so viel ermöglicht hat – ich bin viel mehr bei mir angekommen, habe so viel mehr Vertrauen ins Leben, in die Liebe und zu Menschen  – ich spüre tief in mir, dass das Leben nicht gegen mich ist. Was für ein Geschenk!
Auch Cengiz bin ich so dankbar, dass er mich mit seiner Ruhe und seiner Kompetenz  zu jeder Zeit unterstützt hat. Und mich mit seinem schlagfertigen Humor immer wieder so zum Lachen bringt, dass mir die Tränen laufen.
Egal, an wen ich mich in den 5 Jahren gewendet habe, ich fühlte mich jederzeit, mit jedem Anliegen gesehen und liebevoll unterstützt. So auch von Linn, Anja und Heilwig aus dem Büro. Ohne deren Engagement, Freundlichkeit, Weitblick und Organisationstalent wäre vieles für mich komplizierter gewesen. Auch hier meinen herzlichen Dank an die Drei.
Ich freue mich unglaublich, dass ich den „offiziellen Teil“ mit Prüfungen jetzt hinter mir habe und bin voller Vorfreude auf die Zeit als  selbstständige Therapeutin.
…die Heldenreise geht weiter. …und ich danke allen, die mich bisher auf diesem Weg so unterstützt haben!“

(Maren)


"Für mich ist die Ausbildung zur SEHNSUCHT UND HUNGER-Therapeutin so viel mehr als eine Ausbildung.
Maria mit ihrem unbeschreiblich großen Herz und ihrem prozessorientieren Denken half mir, die Welt und die Menschen aus einem ganz anderen Blick, nämlich einem liebevollen Blick sehen zu können. Das hatte zur Folge, dass ich auch mich anders wahrnehme und sehe. Mit mir ist alles in Ordnung und das Leben ist etwas Wunderbares (mit all den Wellen, die geritten werden wollen). Mental konnte ich das relativ früh begreifen. Aber für das tiefe Fühlen dieser Liebe zu mir selbst und um die Basis für meine innere Sicherheit aufzubauen, damit ich die tief sitzenden biografischen Verwundungen erforschen und heilen lassen kann, braucht es Zeit. Diese Zeit wurde mir gegeben. Anders kann es meines Erachtens auch gar nicht funktionieren, der Prozess braucht so lange, so lange er eben braucht.

Die Ausbildung war und ist für mich also neben dem Erlernen von Interventionen und Fachwissen mehr eine Therapie für mich selbst, um mich mit meiner Wesenskernkraft zu verbinden und dadurch auch anderen Menschen zu helfen, ihren inneren Weg zu gehen. Meine tiefe Dankbarkeit dafür ist gar nicht in Worte zu fassen.“

(Claudia)


"Die Schwierigkeit zu beschreiben, warum der SEHNSUCHT UND HUNGER-Ansatz so anders als alle anderen ist, besteht genau darin: dass er so anders ist. Richtig verständlich wird es erst, wenn man anfängt, die Erfahrungen selbst zu machen, die Auswirkungen selbst zu spüren. So als würde man jemandem, der noch nie das Meer gesehen hat, anhand von Fotos und Landkarten versuchen zu erklären, was an Meer so fantastisch und faszinierend ist. Man kann vielleicht die Sehnsucht wecken, aber die volle Erfahrung wird dieser Mensch erst machen, wenn er am Wasser steht.

So jedenfalls ist es mir mit dem prozessorientierten Ansatz von SEHNSUCHT UND HUNGER ergangen.

Natürlich lernt man im Laufe der Ausbildung Techniken und Interventionen, lernt das Handwerk und die Theorien, auf denen SuH basiert. Aber im Kern lehrt SuH so viel mehr als eine Methode, denn sie lehrt eine Lebenshaltung, die sich – einmal verinnerlicht – mehr und mehr in den Alltag integriert und in meinem Fall vor allem die Beziehungen verändert, die ich habe: die Beziehung zu meinen Geschwistern, zu meinen Freunden, zu Menschen, die ich mag und die ich nicht so gerne mag. Und vor allem meine eigene Beziehung zu mir.

Einen prozessorientierten Blick auf die Welt zu haben bedeutet für mich: wirklich im Augenblick zu sein. Und zwar nicht im esoterischen Sinne, sondern wirklich wahrzunehmen: was passiert gerade in mir (und in meinem Gegenüber). Welche Kräfte bemühen sich in mir um die Vorherrschaft, was lässt mich gerade zögern oder treibt mich jetzt in diesem Moment an? Je deutlicher und je feiner ich diese Anteile in mir selbst spüren kann, desto freier kann ich entscheiden, welchem inneren Anteil ich folgen will. Das führt bei mir zu mehr Verständnis und Mitgefühl zu mir selbst, zu mehr Gelassenheit und Weichheit, in erster Linie mir selbst gegenüber. Aber je mehr Erfahrungen ich mit der Welt sammle, die sich – im Guten und im Schwierigen – in mir entfaltet, desto besser verstehe ich auch mein Gegenüber. Vor diesem Hintergrund der feinen Wahrnehmung und Empathie entfaltet sich die Kraft der Interventionen, die ich in der Ausbildung gelernt habe. Wenn ich Klienten oder auch mich selbst bei der inneren Arbeit begleite, kann ich spüren – fühlen, sehen, hören, wahrnehmen – was sich in mir, in meinem Gegenüber und in der Energie zwischen uns verändert. Und zwar von Augenblick zu Augenblick. So vertraue ich mich immer wieder neu dem Fluss des Prozesses an. Nach mehr als zwanzig Jahren Erfahrung mit Selbsterforschung und Psychotherapie kann ich als Klientin sagen: Dies ist der schnellste Weg, den ich erlebt habe, um wirklich in die Tiefe zu kommen. Und an manchen Punkten ist es der einzige Weg.

In allen Therapien wird einem immer wieder ans Herz gelegt, sich die innere Mutter zu sein, sein inneres Kind an die Hand zu nehmen, seinen Impulsen zu folgen, sich selbst lieben zu lernen – aber keiner sagt einem, wie. Ich habe meinen Weg über den prozessorientierten Ansatz von SuH gefunden. Er führt zu mehr Weite, mehr Weichheit, mehr Sanftheit – und gleichzeitig zu mehr Selbstbewusstsein und mehr Rückgrat.

Von Leistung und Ergebnissen loszulassen und sich ganz dem Prozess anzuvertrauen, ist anfangs eine wirklich schwierige Aufgabe, weil wir alle von Kindesbeinen an darauf getrimmt werden, ein Ergebnis vorzuweisen: ohne Fleiß kein Preis, das Leben ist kein Zuckerschlecken, nur die Harten kommen in den Garten und so weiter. Das saß mir tiefer in den Knochen, als ich je geahnt hätte. Deshalb gab es anfangs sehr viele innere Widerstände, die sich der anderen prozessorientierten Weltsicht in den Weg gestellt haben. Deshalb braucht es unbedingt jemanden, der diesen Weg schon ein Stück weiter gegangen ist, die Widerstände kennt, deshalb einerseits die Stolpersteine erkennt, daran erinnert und darauf aufmerksam macht. Und der gleichzeitig immer wieder für Zuversicht sorgt, für Hoffnung und Mut. Diese Person war – und ist – für mich die Ausbilderin: Maria Sanchez."

(Irina)


"Meine Ausbildung bei Maria ist mit nichts aufzuwiegen. Ich habe durch die enge Unterstützungsstruktur eine Lebensqualität/einen inneren Frieden erreicht, den ich am Anfang der Ausbildung nicht für möglich gehalten hätte. Den menschlich unendlich weiten Raum, den Maria bietet, habe ich noch nie in meinem Leben von einem anderen Menschen erfahren. Diesen Raum entwickle ich nun in mir selbst."

(Antje)